Sommernachtskonzert Schönbrunn presented by Rolex

Ein Geschenk der Wiener Philharmoniker
an die Wienerinnen, Wiener und die Gäste der Stadt

Donnerstag, 26. Mai 2016
Strauß Music Contest: 19:45 Uhr | Konzert: 20:30 Uhr
Ort: Schloss Schönbrunn, Schlosspark
vor dem Neptunbrunnen
1130 Wien

Der Ersatztermin bei Schlechtwetter ist der 27. Mai 2016.



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BePhilharmonic

IMPRESSIONEN

Programm

Georges Bizet

Farandole aus L`Arlésienne, Suite Nr. 2

Hector Berlioz

Rákóczy Marsch aus „La Damnation de Faust“, op. 24

Francis Poulenc

Konzert für zwei Klaviere in d-Moll, d-Moll, FP 61

Maurice Ravel

Daphnis und Chloé, Suite Nr. 2

Maurice Ravel

Boléro, Ballett für Orchester



Foto © Richard Schuster

Werkbeschreibungen
Das Sommernachtskonzert 2016

2016 dirigiert Semyon Bychkov erstmals das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker, das sich ganz französischen Komponisten widmet. Die gespielten Werke zwischen Romantik und Neoklassizismus decken die stilistische Bandbreite französischer Musik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ab. Francis Poulencs Konzert für zwei Klaviere und Orchester, d-Moll FP 61 spielen Katia und Marielle Labèque sogar als philharmonische Erstaufführung.

Georges Bizet: Farandole aus L`Arlésienne, Suite Nr. 2
Georges Bizet (1838‒1875) komponierte 1872, drei Jahre vor seiner Oper Carmen, die Musik zu Alphonse Daudets Drama L’Arlésienne. Im Mittelpunkt steht die unglückliche Liebe des provenzalischen Bauers Frédéric zu einem jungen Mädchen aus Arles, die mit dem Selbstmord des Protagonisten endet. Während das Schauspiel sich nicht auf den Bühnen halten konnte, fand Bizets Musik in zwei Suiten den Weg in den Konzertsaal. Die erste Suite arrangierte der Komponist noch selbst, die zweite stellte sein Freund Ernest Guiraud (1837‒1892) 1879 zusammen. In ihrem Schlusssatz Farandole zitiert sie einen provenzalischen Volkstanz. Die Erstaufführung der zweiten Suite bei den Wiener Philharmonikern fand im Februar 1895 im Rahmen des Nicolai-Konzerts statt, das dem Gründer des Orchester Otto Nicolai gewidmet ist. Hans Richter dirigierte damals ein bunt zusammengestelltes Programm.

Hector Berlioz: Rákóczy-Marsch aus "La Damnation de Faust", op. 24
Hector Berlioz (1803‒1869) prägte wie kaum ein anderer Komponist des 19. Jahrhunderts zwischen Ludwig van Beethoven und Richard Wagner spätere Komponistengenerationen. Insbesondere seine neuartigen Instrumentationstechniken, die seine Zeitgenossen irritierten, beeinflussten nicht nur die französische Musik, sondern zum Beispiel auch den jungen Richard Strauss.
Der Rákóczy-Marsch entstammt seiner 1846 uraufgeführten dramatischen Legende La Damnation de Faust op. 24. Die Vorlage bildet eine Klagemelodie aus dem frühen 18. Jahrhundert, mit der die Ungarn ihre Unterdrückung durch die Habsburger beweinten und ihren Anführer Franz II. Rákóczi als Befreier beschworen. Da Goethes Faust bekanntlich keinen unmittelbaren Ungarn-Bezug aufweist, verlegte Berlioz um des Rákóczy-Marsches willen den ersten Teil der Handlung seiner Bearbeitung eigens in die Puszta, wo der einsame Faust auf eine in den Kampf ziehende Soldatentruppe trifft.
Bei den Wiener Philharmonikern erklang der Marsch erstmals 1872 im Rahmen eines „Monstre-Concerts des Wiener Musikerbundes“, das mehrere hundert Musiker, darunter die Philharmoniker, auf der Bühne des Musikvereinssaales vereinte. 1911 wurde er auch in der ungarischen Metropole Budapest und 1922 im Teatro Colón in Buenos Aires aufgeführt. Bedeutende Dirigenten wie Felix Weingartner, Arturo Toscanini, Wilhelm Furtwängler, Clemens Krauss und zuletzt Georg Solti dirigierten den Rákóczy-Marsch zum Teil wiederholt bei den Wiener Philharmonikern.

Francis Poulenc: Konzert für zwei Klaviere in d-Moll, FP 61
Francis Poulenc (1899‒1963) gehörte gemeinsam mit Darius Milhaud, Arthur Honegger, Georges Auric, Louis Durey und Germaine Tailleferre zur Groupe des Six, die sich zwischen 1916 und 1923 in Paris formierte. In Abwendung vom dominierenden Wagnerismus und Impressionismus traten sie für eine einfachere Musiksprache ein, die sich auch an Formen der Unterhaltungsmusik orientierte. Poulenc erklärte zudem Wolfgang Amadeus Mozart und Camille Saint-Saëns zu seinen Vorbildern. Mozarts Klavierkonzert d-Moll KV 466, gerade im Mittelsatz, wie auch Maurice Ravels von Jazzelementen beeinflusstes G-Dur-Konzert spiegeln sich erkennbar in seinem Konzert für zwei Klaviere und Orchester, d-Moll FP 61 wider, das 1932 in Venedig entstand. Neben den Doppelkonzerten Mozarts und Mendelssohns etablierte es sich als eines der zentralen Werke für diese Besetzung und verdankt seine Beliebtheit maßgeblich seinen einfach-liedhaften wie tänzerischen Themen. Poulenc spielte dieses Konzert immer wieder selbst als Solist mit so illustren Partnern wie Benjamin Britten. Als er es 1960 in Paris aufnahm, stand am Pult niemand anderer als Georges Prêtre, der später Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker wurde. Für die Philharmoniker markiert Poulencs Oeuvre noch weitgehendes Neuland. Erst 2011 fand mit dem Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken, g-Moll FP 93 eines seiner Werke Eingang ins philharmonische Repertoire. 2016 tritt nun das Doppelkonzert hinzu.

Maurice Ravel: Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2
Über Maurice Ravel (1875‒1937) schrieb Jean Cocteau: „Keine Schleier, die Nacktheit der Rhythmen, die Trockenheit der Linie, die Kraft des Einsatzes und eine gelehrte Naivität des Tonfalls und der Akkorde.“ Dieses Urteil über Ravels Klangsprache und die vielfältigen Wurzeln seiner durch den Jazz, aber auch orientalische und spanische Elemente beeinflussten Stilistik lassen sich im Programm des diesjährigen Sommernachtskonzerts an zwei zentralen Werken überprüfen. 1909 begann Ravel die Arbeit an dem einaktigen Ballett Daphnis und Chloé, einem Auftragswerk Sergei Diaghilevs für die Ballets russes nach einem antiken Liebesroman. Eine Klavierfassung vollendete und publizierte er schon im Jahr darauf, doch die Orchesterversion erfuhr noch wesentliche Änderungen. Die umjubelte Uraufführung des Balletts fand am 8. Juni 1912 im Pariser Théâtre du Châtelet in der Choreografie Michel Fokines und einer Ausstattung von Léon Bakst mit den Startänzern Vaslav Nijinsky und Tamara Karsavina statt. Die musikalische Leitung hatte Pierre Monteux.
Schnell wuchs die Nachfrage nach konzertanten Aufführungen, sodass Ravel zwei Orchestersuiten arrangierte. Die drei Teile der zweiten Suite „Tagesanbruch“, „Pantomime“ und „Allgemeiner Tanz“ folgen der Balletthandlung. Mit ihr wurde im November 1927 unter der Leitung Wilhelm Furtwänglers erstmals ein Werk Maurice Ravels in den Abonnementkonzerten der Wiener Philharmoniker aufgeführt.

Maurice Ravel: Boléro, Ballett für Orchester
Seinen Boléro, Ravels bekanntestes Werk, schätzte der Komponist selbst nicht: „Mein Meisterwerk? Der Boléro natürlich. Schade nur, dass er überhaupt keine Musik enthält“, äußerte er sich verwundert über den weltweiten Erfolg und bezeichnete ihn als „simple Orchestrationsübung“. Drei Jahre nach der Uraufführung an der Pariser Oper erfolgte 1931 die Erstaufführung bei den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Clemens Krauss und stellte die im Anschluss gespielte Eroica Beethovens klar in den Schatten.
Die Volkszeitung berichtete darüber: „Ravels Bolero, neu bei den Philharmonikern, ist ein unfehlbar wirksamer Bluff. Zahllosemale und immer orchestral variiert erklingt die exotische Melodie eines spanischen Volkstanzes. In den letzten Variationen ist das Dynamische, die Steigerung der Klangfülle die Hauptsache und gegen Schluß donnert und kracht es, als wäre die ganze Welt von mittelalterlicher Tanzwut befallen und Herr Ravel müßte die Musik dazu aufspielen. Ein brillant gemachter Riesenspaß, der alle Macht der Philharmoniker und alle Beifallsorgane der Hörerschaft entfesselte.“
In Auftrag gegeben hatte den Boléro Ida Rubinstein (1883‒1960), eine außergewöhnliche Tänzerin und Mäzenin. Von Sergei Diaghilev entdeckt, entsprach Rubinstein keineswegs dem Typus der damals gefragten Ballerina. Sie war eine auffallend große, schlanke und androgyn wirkende Frau, die über keine abgeschlossene Tanzausbildung verfügte. Als sie 1910 Zobeide in Nikolai Rimski-Korsakows „Scheherazade“ verkörperte, empfand das Publikum die erotischen Szenen mit Vaslav Nijinsky als „dernier cri“. Die Blütezeit des romantischen und imperialen Balletts war mit diesen Aufführungen der Ballets russes endgültig vorbei.
Mit Ravel war Rubinstein eng befreundet. 1927 bat sie ihn, für eine Premiere in der Pariser Oper einige Klavierstücke von Isaac Albéniz für ihre Tanzcompagnie zu orchestrieren. Doch der Streit um die Rechte führte dazu, dass Ravel die Arbeit lange liegen ließ. Am Ende wollte er Ida Rubinstein nicht im Stich lassen und orchestrierte stattdessen einen einzigen musikalischen Einfall – für ihn ein „Experiment in einer sehr speziellen und begrenzten Richtung.“ Die Choreografie Bronislava Nijinskas – Rubinstein tanzte in einem Kreis von 20 jungen Männern – kam bei der Uraufführung 1928 freilich weniger an. „Boléro muss gewirkt haben wie eine Prozession von Patienten mit Hexenschuss“, schrieb der mitwirkende Tänzer Keith Lester. Der Boléro gehört zu Ravels letzten Kompositionen. Während seiner Krankheitsjahre und erst recht nach einem schweren Autounfall, von dem er 1932 eine Hirnverletzung davontrug, bemühte sich Ida Rubinstein um medizinische Behandlungen und stand ihm bis an sein Lebensende bei.

Silvia Kargl/Friedemann Pestel

Mitwirkende

Semyon Bychkov, Dirigent

Semyon Bychkov
Semyon Bychkovs Zugang zur Musik verbindet eine angeborene Musikalität mit der Strenge der russischen Musikpädagogie.

Maestro Bychkov dirigiert Repertoire aus einer Zeitspanne von vier Jahrhunderten, bedacht auf eine gute Balance zwischen den beiden Schwerpunkten Konzertpodium und Opernbühne. 1952 in Leningrad (St. Petersburg) geboren, hat Semyon Bychkov mit 20 Jahren den Rachmaninov Dirigierwettbewerb gewonnen.

Zwei Jahre später, nachdem ihm das Dirigat bei der Leningrader Philharmonie verweigert wurde, verließ er die frühere Sowjetunion, wo er seit dem sechsten Lebensjahr in den Genuss eines äußerst privilegierten Musikstudiums kam.
Internationale Karriere
Bis 1989 als er als Erster Gastdirigent der Leningrader zurückkehrte, feierte er in den USA als Musikdirektor des Grand Rapids Symphony Orchestra und Buffalo Philharmonic bereits große Erfolge. Ebenfalls 1989 wurde er Musikdirektor des Orchestre de Paris; 1997 Chefdirigent des WDR Symphonieorchesters Köln. Im darauffolgenden Jahr wurde er Chefdirigent der Dresden Semperoper.
Oper
Im Opernrepertoire ist Semyon Bychkov ein anerkannter Interpret der Werke von Strauss, Wagner und Verdi. Zu seinen Engagements auf dem Konzertpodium gehören jährliche Konzerttourneen mit den Münchner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra und den Wiener Philharmonikern. Hinzu kommen weitere Auftritte mit dem Gewandhausorchester Leipzig, BBC Symphony Orchestra, London Symphony Orchestra, Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Torino, Orchestre National de France, Chicago Symphony, New York Philharmonic, San Francisco Symphony und Los Angeles Philharmonic.
Schallplatten
1986 unterzeichnete Semyon Bychkov einen Vertrag mit Philips, der zu einer maßgeblichen Zusammenarbeit und einer beachtlichen Diskographie mit den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Royal Concertgebouw Orchestra, Philharmonia Orchester, London Philharmonic and Orchestre de Paris führte. Diese wurde von einer Serie richtungsweisender Aufnahmen, die das Ergebnis einer dreizehnjährigen Zusammenarbeit (1997-2010) mit dem WDR Symphonieorchester Köln gefolgt. Bychkovs Aufnahme des Lohengrin wurde zum 'Record of the Year' 2010 der BBC Music Magazine gewählt.
Pädagogik
Semyon Bychkov ist derzeit Inhaber des Klemperer Chair of Conducting bei der Royal Academy of Music und des Günter Wand Conducting Chair des BBC Symphony Orchestra, dass er jährlich bei den BBC Proms dirigiert.

Katia und Marielle Labèque, Klavier

Katia und Marielle Labèque
Die Schwestern Katia und Marielle Labèque sind vor allem für Ihre Synchronität und Energie bekannt.
Als Töchter von Ada Cecchi, selbst eine Studentin von Marguerite Long, war ihre ganze Kindheit mit Musik erfüllt. Schon früh zeigte sich die musikalische Ambition von Katia und Marielle Labèque; mit ihrer Neueinspielung von Gershwins Rhapsody in Blue, für die sie auch eine ihrer ersten Goldenen Schallplatten erhielten, wurden sie international bekannt.
Katia und Marielle Labèque treten mittlerweile in den berühmtesten Konzerthäusern und Festivals weltweit auf. Das Jahr 2012 beendeten sie mit drei Konzerten gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Semyon Bychkov.
Konzerte
Katia und Marielle Labèque konzertieren regelmäßig mit den weltbesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Bayrischen Rundfunk Orchester, Boston Symphony, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Leipzig Gewandhaus, London Symphony, London Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Filarmonia della Scala, Philadelphia Orchestra, der Dresdner Staatskapelle sowie den Wiener Philharmonikern. Sie arbeiten mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Sir Colin Davis, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Sir John Eliot Gardiner, Miguel Harth-Bedoya, Kristjan Jarvi, Parvo Jarvi, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Georges Prêtre, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Leonard Slatkin und Michael Tilson Thomas zusammen.
Barockmusik
Die beiden spielen auch auf Hammerklavieren mit Barockensembles wie den English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiner, Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini, der Musica Antica unter Reinhard Goebel und dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon. Erst kürzlich spielten sie im Rahmen einer Tournee mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Sir Simon Rattle.
Neue Musik
Katia und Marielle Labèque hatten das Privileg mit Komponisten wie Louis Andriessen, Luciano Berio, Pierre Boulez, Philippe Boesmans, Osvaldo Golijov, György Ligeti, Olivier Messiaen zusammen zu arbeiten.
KML Stiftung
Die von ihnen gegründete KML Stiftung soll nicht nur das Bewusstsein gegenüber dem Repertoire für zwei Klaviere erwecken, sondern auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Künstlern unterschiedlicher Gebiete, ungeachtet ob etwa Musiker, Tänzer, Filmemacher oder Schriftsteller, anregen.

Anreise

mit dem
Fahrrad
Mit dem Fahrrad kommen Sie einfach und bequem zum Sommernachtskonzert.
Durch die U4-Sperre kann es im öffentlichen Verkehr zu Verzögerungen kommen. Deswegen haben die Wiener Philharmoniker gemeinsam mit der Mobilitätsagentur Wien ein Konzept entwickelt und fördern die Anreise per Fahrrad.

Für ausreichend Abstellplätze direkt vor dem Schönbrunner Schlosspark ist gesorgt.

weitere Infos
öffentliche
Verkehrsmittel
Die Wiener Linien verstärken massiv alle Linien, mit denen Sie zum Schloss Schönbrunn anreisen können.
Wegen des großen Besucherandrangs bitten wir Sie, ein Zeitpolster von mindestens 30 Minuten für Ihre Anreise einzuplanen.
Wir empfehlen, auch alternative Routen abseits der U4 in Betracht zu ziehen.

U-Bahn: U4 bis Station Schönbrunn oder Hietzing

U4 Bitte beachten Sie, dass die U-Bahn-Linie U4 derzeit umfassend modernisiert wird, daher kann es entlang der Strecke zu Wartezeiten kommen.

Abgesehen von der U4 können Sie mit diesen Linien zum Schloss Schönbrunn gelangen:

U-Bahn-Linie U3
  • Bis Station Johnstraße → umsteigen zu Bus 10A bis Schloss Schönbrunn
  • Bis Station Hütteldorfer Straße → umsteigen zu Straßenbahn 10 bis Schloss Schönbrunn
  • Bis Station Westbahnhof → umsteigen zu Straßenbahn 58 bis Schloss Schönbrunn ODER zu Straßenbahn 52 bis Penzinger Straße, 300m Fußweg
U-Bahn-Linie U6
  • Bis Station Westbahnhof → umsteigen zu Straßenbahn 58 bis Schloss Schönbrunn ODER zu Straßenbahn 52 bis Penzinger Straße, 300m Fußweg
  • Bis Station Niederhofstraße → umsteigen zu Bus 10A bis Schönbrunn oder Schloss Schönbrunn
Straßenbahn
  • Linien 10 und 58: Station Schloss Schönbrunn oder Station Hietzing/Kennedybrücke
  • Linie 52: Station Penzinger Straße
  • Linie 49: Station Hütteldorfer Straße → umsteigen zu Straßenbahn 10 ODER: Station Johnstraße → umsteigen zu Autobus 10A
Autobus
  • Linie 10A bis Station Schönbrunn oder Schloss Schönbrunn
Mit der S-Bahn
  • S45, S50 bis Station Penzing → umsteigen zu Straßenbahn 52 (Station Diesterweggasse)
Mit der ÖBB in Wien ankommend
  • ab Bahnhof Meidling → U6 bis Niederhofstraße → Bus 10A bis Schönbrunn
  • ab Westbahnhof → Straßenbahn 58 bis Schloss Schönbrunn oder Straßenbahn 52 bis Penzinger Straße → 300m Fußweg
Anreise


Link zum Online-Routenplaner der Wiener Linien
mit dem
Auto
Aufgrund der stark eingeschränkten Verfügbarkeit von Parkplätzen in unmittelbarer Nähe des Schönbrunner Schlossparks wird eine Anfahrt mit dem Auto NICHT EMPFOHLEN.

Achtung:

U4 Modernisierungsarbeiten an der U4 stellen eine zusätzliche Herausforderung für die An- und Abreise zum Sommernachtskonzert Schönbrunn 2016 dar. Wir bitten sehr um Kenntnisnahme der auf dieser Seite befindlichen Informationen!

NEU! Fahrradabstellanlagen

Fahrradabstellplatz Am großen Platz vor dem Schloss stehen Ihnen am Konzerttag kostenlose bewachte Radabstellanlagen zur Verfügung.
Zusätzlich stehen bei der U-Bahn Station Hietzing (Hadikpark und Hans-Moser-Park) weitere Radabstellanlagen der Mobilitätsagentur Wien bereit.
weitere Infos

Besucherservice

Bitte beachten Sie:

  • Die Zugänge Meidlinger Tor (Ostseite des Schlosses) und Hietzinger Tor (Westseite des Schlosses) sowie das Haupttor des Schlossparks bleiben am Konzerttag bis 1.00 Uhr früh geöffnet. Die anderen Parktore schließen um 21.00 Uhr.
  • Das Mitbringen und Verwenden von Sesseln, Bänken, Decken und anderer Sitzgelegenheiten im Veranstaltungsbereich ist verboten, da alle Bereiche und Wege als Fluchtwege freizuhalten sind.
  • Sollte der Veranstaltungsbereich aufgrund einer Wetterwarnung geräumt werden müssen, würden wir Sie ersuchen dies mit der notwendigen Ruhe zu tun und andere Menschen zu unterstützen. Wir ersuchen Sie etwaige Engstellen zu verlassen und auch alle Durchgänge frei zu halten.
  • Es befinden sich in allen Zonen Erste Hilfe Stationen, Toilette-Anlagen und Verpflegungsstationen.
  • Kinderwägen sind im Veranstaltungsbereich verboten!
  • Die Mitnahme von Tieren auf das Parkgelände und das Veranstaltungsgelände ist behördlich untersagt.
  • Bitte befolgen Sie die Anordnungen der Exekutive, Feuerwehr, Organen der Stadt Wien, der Grundeigentümer und Grundverwalter, der Veranstalter und der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes.
  • Leider sind Fahrräder im Schlosspark verboten.

Security und Wegführung

Der nachfolgende Plan hilft Ihnen bei der Orientierung nach Ihrer Ankunft in Schönbrunn. Die blauen Pfeile kennzeichnen die Zugänge zum Konzert.

Wegführung

Schwarzumrandeter Bereich - Backstage
Zutritt nur mit Akkreditierung
Rosa Bereich - VIP-Sitzplätze
Zutritt nur mit Einladung. Zugang zum VIP Bereich nach Sperre der Zone 1 (und Zone 2) nur mehr über die Seitenzugänge (der Zone 1): siehe Plan VIP-Wegeführung Beziehungsweise mit dem zusätzlich angebotenen Zugshuttle (nur gegen Vorlage der Allonge) ab 19:30 bis ca. 20:15 von der Freitreppe Schloß Parkseite.
Öffentlicher Sitzplatzbereich (blau)
Der öffentliche Sitzplatzbereich wird ca. um 18:30 geöffnet werden. Bitte beachten Sie, daß Sitzplatzreservierungen nicht möglich sind.
Zone 1 rot - Öffentlicher Stehplatzbereich 1
Zugang über die Seitenflügel oder vom Hauptgebäude Schönbrunn aus. Wenn die Zone 1 gefüllt ist, werden die Zugänge geschlossen – Zugang bzw. Durchgang durch die Zone 1 ist dann nicht mehr möglich – Ausgang ist nur mehr über die Seitenflügel möglich (Najadenbassin Meidlingerseite und Najadenbassin Hietzingerseite) – Das Reservieren von Plätzen in dieser Zone ist NICHT möglich!
Zone 2 blau - Öffentlicher Stehplatzbereich 2
Zugang nur direkt vom Hauptgebäude aus – Wenn die Zone 2 gefüllt ist, werden die Zugänge geschlossen - Zugang bzw. Durchgang durch die Zone 2 ist dann nicht mehr möglich – Ausgang ist nur mehr über die Seitenflügel möglich (Planbezeichnung „Bei den Kaiserfiguren und „Beim Fischbassin") - Das Reservieren von Plätzen in dieser Zone ist NICHT möglich!
Schwarz-schraffierte Bereiche
Gesperrte Parkbereiche – Zutritt verboten.

Einrichtungen für behinderte Personen

Um Personen mit Behinderungen den Besuch des Konzertes zu erleichtern werden folgende Maßnahmen getroffen:

  • es wird einen eigenen Behindertenbereich geben
  • es wird Behinderten-WCs geben
  • es wird Behindertenparkplätze links vom Haupttor geben

Weltkulturerbe

Wir weisen darauf hin, dass das Schloss Schönbrunn zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Das Schloss Schönbrunn stellt eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens dar. Im Dezember 1996 wurde das Schloss Schönbrunn anlässlich der 20. Sitzung des World Heritage Committees in das 1972 begründete Verzeichnis des Welterbes der UNESCO aufgenommen. Die Eintragung in dieser Liste bestätigt die weltweite Bedeutung des Schlosses und seiner Gartenanlage als barockes Gesamtkunstwerk.

Wir bitten unsere Konzertbesucher, dies zu berücksichtigen und die Parkanlage zu schonen.

Schloss Schönbrunn
Platzordnung

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